DIE PHRASEN EDITION
Von „Den muss er machen“ über „Der pfeift das Spiel kaputt“ bis zu „Ich bin froh, dass ich der Mannschaft helfen konnte“. Hier geben wir diesen Phrasen, und vielen weiteren, ein Gesicht.
Von „Den muss er machen“ über „Der pfeift das Spiel kaputt“ bis zu „Ich bin froh, dass ich der Mannschaft helfen konnte“. Hier geben wir diesen Phrasen, und vielen weiteren, ein Gesicht.
Die Phrasen
Die Sprüche kennt jeder, der sich im Fußball bewegt. Genau das macht ihren Reiz aus. Diese Sätze gehören zum Spieltag wie der Anpfiff zum Spiel. Man hört sie auf dem Platz, in Talkrunden, in Interviews und am Stammtisch. Wir können nicht ohne sie und wir wollen es auch gar nicht.
Die Illustration
Wir haben über 30 Sprüche illustriert. Dafür haben wir eine Cartoon-Familie entworfen, die diese Phrasen spielt. So entsteht der erste Teil jedes Motivs: der Satz und die Szene.
Die Phrasen-Patenschaft
Nun bringen wir Phrasen und Paten zusammen. Kommentatoren, Journalistinnen, Field-Reporter, Trainer, Spieler, Funktionäre. Menschen, für die eine Phrase etwas bedeutet. Weil sie sie sie immer wieder gehört, gesagt und erlebt haben. Wer eine Patenschaft übernimmt, sagt im Grunde: „Den kenne ich. Das ist Meiner.“
Portrait und Unterschrift
Wir zeichnen wir die Paten und integrieren das Porträt in die Illustration. Es entsteht eine Kombination aus Spruch, Szene und Person – erst dann ist das Motiv vollständig. Abschließend kommt die Unterschrift hinzu. Und fertig ist das Kunstwerk!
In die Galerie
Jetzt findet das Bild seinen Weg in die Galerie. So entsteht ein unverwechselbares Stück Fußballkultur: Ein bekannter Satz, eine gezeichnete Szene, die Person, die ihn zu ihrem macht, und ihre Signatur. Perfekt!
Wir starten mit 22 Phrasen, von 1 bis 22 durchnummeriert. Jede Illustration entsteht nach diesem Ablauf. Schritt für Schritt, bis sie bereit ist, in die Galerie aufgenommen zu werden.
Die Kommentatoren-Edition entsteht in Teamarbeit – zwischen Hiddenhausen und Toulouse. Während Anja die Figuren entwirft und jeder Szene ihren charakteristischen Ausdruck verleiht, arbeitet Régis in Südfrankreich an den Portraits der Kommentatoren.
Seit Juli tauschen sie regelmäßig Entwürfe, Skizzen und Details aus, feilen an Linien, Proportionen und Stimmungen, damit die beiden Stile am Ende eine Einheit ergeben.
Was leicht und spielerisch wirkt, ist das Ergebnis vieler Stunden Feinarbeit, präziser Abstimmung und gemeinsamer Leidenschaft für das, was am Ende zählt: Charakter, Ausdruck und ein Hauch Fußballkultur in jedem Strich.
Im digitalen Vektor-Stil und mit KI im Cartoon-Charakter. Dann kam der wichtige Feinschliff in Photoshop. Auch wenn hinter jedem Motiv viel Zeit steckt, wirkt das Ergebnis bewusst einfach. Denn bei der Sprüche mit Pfiff Edition steht der Spruch im Vordergrund. Klar, direkt und einprägsam.
In der Kommentatoren-Edition ist nichts dem Zufall überlassen. Nicht einmal die Figuren. Neun Charaktere, neun Rollen, neun Typen, die jeden Spruch spielen, als wäre es ihre Paradedisziplin. Unsere kleine Truppe schlüpft in die Szenen, als wäre das Spielfeld eine Bühne. Trainer, Schiri, Kommentatorin, Torwart, Spieler, Psychologe und natürlich die Omma. Sie sind die Gesichter hinter den Phrasen. Erfunden? Klar! Aber dann doch irgendwie verdammt echt …
Ich bin Philip. In der Kommentatoren-Edition spiele ich „Pfeife“, den Schiri. Einer meiner Sprüche: ‚Der pfeift das ganze Spiel kaputt.‘ Klar, das sagen sie alle, bis sie merken, dass ohne mich gar kein Spiel stattfindet. Aber: Kritik gehört dazu. Wenn’s laut wird, bleib ich ruhig. Das unterscheidet mich von den anderen. Und ich sag mal so: Wenn keiner meckert, war’s kein echtes Spiel.
In der Kommentatoren-Edition spiele ich Toni Taktik, den Trainer an der Seitenlinie. Im Spiel bin ich der mit dem Plan, zumindest bis das Spiel beginnt. Einer meiner Sprüche in der Kommentatoren_Edition ist „Man kann die Handschrift des Trainers lesen“. Ich wirble nicht nur an der Seitenlinie, sondern auch am Flipchart und jonglieren mit den Zahlen: 4-3-3, oder 5-4-1 und manchmal auch 4-2-2-2 . Ich zeichne Linien, Pfeile und Kreise: Am Ende sieht’s aus wie moderne Kunst. Der Plan funktioniert selten. Aber wichtig ist doch, dass überhaupt einer existiert.
Ich bin Ralf. In der Kommentatoren-Edition spiele ich Ralf Redefluss, den Mann am Mikro. Ich rede viel, manchmal auch während des Spiels. Worte sind mein Ball, und den verliere ich selten.
Ich kommentiere alles: Den Pass, den Blick, den Rasen, die Stimmung, das Wetter. Manche sagen, ich rede zu viel. Ich sag: Schweigen hat noch kein Spiel erklärt. Einer meiner Sprüche: „Das war ein 0:0 der besseren Art.“ Klingt harmlos, rettet aber jeden Abend.
In der Kommentatoren-Edition spiele ich Kevin „Krake“, den Torwart.
Ich fliege, hechte, schreie und hoffe, dass keiner sieht, wenn ich mal danebengreife.
Ich lebe für den Moment zwischen Latte und Pfosten. Zwischen Genie und Wahnsinn liegen bei mir genau neunzig Minuten plus Nachspielzeit.
Ich spiele den Spruch: „Wenn er rauskommt, muss er ihn haben.“
Ich bin der Letzte, der noch helfen kann und der Erste, der’s ausbaden muss. Ich sag mal so: Wer immer nur auf der Linie bleibt, wird nie fliegen lernen. Und das gilt auch genauso außerhalb des Platzes.
Ich bin Sascha. In der Kommentatoren-Edition spiele ich Sprint, den schnellen Mann vorne. Ich laufe in jede Lücke. Manchmal sogar, bevor sie da ist. Ich will immer helfen, aber meistens mir selbst am meisten. Eine meiner Szenen, die ich spiele: „Ich bin froh, dass ich der Mannschaft helfen konnte.“ War aber auch an der Zeit. Die letzten drei Spiele hab ich immer nur dem Gegner geholfen.
Ich bin Gunnar. In der Kommentatoren-Edition spiele ich Grätsche, den Mann für hintenrum. Ich haue dazwischen, wo andere höflich weggucken. Ich stell die Räume zu und pass auf, dass keiner in die Box spielt. Ich liebe das Geräusch, wenn der Ball und der Gegner gleichzeitig fliegen. Einer meiner Sprüche: „Wir haben hinten nichts anbrennen lassen.“ Klar, weil ich jeden Funken sofort lösche.
Ich bin Leon. In der Kommentatoren-Edition spiele ich Mindset, den Psychologen. Ich analysiere alles: Den Gegner, den Ball, manchmal auch mich selbst. Ich sag meinen Patienten immer: Druck ist nur ein Gedanke.
Dann schauen sie mich an, als wär ich der Gedanke.
Ich spiele den Spruch „Das Tor fiel zu einem psychologisch ungünstigen Zeitpunkt.“
Aber: Wann ist der günstig? Gibt’s dafür eigentlich auch schon Daten, die erhoben werden? Das würde ich dann gerne mal analysieren.
Ich bin Erna. In der Kommentatoren-Edition spiele ich Omma, die Frau im Schaukelstuhl. Ich hab‘ mehr Spiele gesehen als ihr alle zusammen, und die meisten zweimal.
Ich weiß, was ein echter Stürmer ist. Das ist einer, der trifft, auch ohne vorherigen Friseurtermin. Ich spiele den Spruch „Den macht doch mei’ Omma!“ Warum, ist doch klar: Manchmal hab ich das Gefühl, dass ich mit meinem Rollator schneller in den Strafraum komme als die Spieler selbst. Und dann treff ich auch noch.
Ich bin Lucy. In der Kommentatoren-Edition spiele ich Lucy Live, die Reporterin am Spielfeldrand. Ich stehe da, wo der Rasen aufhört und die Phrasen anfangen. Ich spiele den Spruch „Wir müssen von Spiel zu Spiel denken.“
Ein Satz, den ich hundertmal gehört, zwanzigmal gefragt und irgendwann ungewollt selbst mal gesagt habe. Klingt nach Fokus, heißt aber meistens: Wir haben keinen Plan fürs nächste Spiel.
Ich sag mal so: Ohne Phrasen wär mein Job nur halb so spannend, die Sendezeit viel kürzer und ich wär schneller wieder zu Hause.
Das endgültige Bild erscheint im Format 30×30 cm. Kompakt und wirkungsvoll. Es wird stilvoll mit einem Doppel-Passepartout vollendet, das dem Motiv Tiefe und Präsenz verleiht, und einem Metallrahmen aus einer spezialisierten Bildermanufaktur, der für Galerie-Qualität sorgt.
Gedruckt wird auf Hahnemühle-Papier, einer der weltweit renommiertesten Papiermanufakturen – bekannt für eine Langlebigkeit, die Generationen überdauert. So entsteht ein Gesamtwerk, das dem Spruch, der Szene und euch, den Phrasenpaten, gerecht wird: kunstvoll, klar, unvergesslich.